Tatort. Luzerner Kriminalfällen auf der Spur

Historisches Museum Luzern

Tatort. Luzerner Kriminalfällen auf der Spur
22.09.2017 – 11.03.2018

Sonntagabend, 20 Uhr. Es ist Zeit für den «Tatort». Gespannt sitzen die Leute vor dem Fernseher und verfolgen Gewalt und menschliche Abgründe, Verhöre im Polizeipräsidium und Verbrecherjagden durch die Stadt. Was als unterhaltsamer Sonntagabend-Krimi über den Bildschirm flimmert, ist gleichzeitig Abbild unserer Realität − und der gesamten Menschheitsgeschichte: Seit jeher töten Menschen andere Menschen.

 

Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf Spurensuche durch sieben Jahrhunderte Kriminalität und Verbrechen im Kanton Luzern: von historischen, realen Mordfällen bis zu den fiktionalen Luzerner «Tatort»-Folgen. Die exemplarischen Kriminalfälle widerspiegeln den Zeitgeist der jeweiligen Gesellschaft, deren Vorstellung von Recht und Unrecht, und sie bilden die sozialen Milieus ab, in denen die Morde begangen wurden: Ein vergifteter Kuchen soll im 18. Jahrhundert alle Probleme einer schwangeren Dienstmagd aus der Welt schaffen, ein Lustmord im 19. Jahrhundert endet mit der Guillotine für den Täter, die «Tatort»-Kommissare geraten beim Ermitteln ins Chaos der Luzerner Fasnacht. 

Was haben diese Mordfälle mit der Geschichte und der Kultur Luzerns zu tun? Was veranlasst einen Menschen, einen anderen Menschen zu töten? Und: Wieso faszinieren uns Geschichten über Mord und Totschlag so?

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